Diese Funksignale zwischen Fernbedienung und Drohne können allerdings unterbrochen werden.
Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, die Verbindung zwischen dem Piloten und seiner Drohne zu stören, darunter das so genannte „Spoofing“.Eine ganze Anti-Drohnen-Industrie schießt derzeit aus dem Boden, die neue Technologien zur UAV (unmanned aerial vehicle)-Abwehr entwickeln.
Diese neuen Werkzeuge sollen Drohnen aufspüren, verfolgen, identifizieren, abschalten oder sogar hacken, beziehungsweise hijacken - während des Flugs wohlgemerkt.
Der aufkeimende Geschäftsbereich ist dennoch nicht einfach so vom Himmel gefallen: Wie viele unserer Lieblings-Gadgets, sind auch die Anti-Drohnen-Devices lediglich Verbraucher-Versionen von professionellen, militärischen oder industriellen Gerätschaften.Die großen Player der Rüstungsindustrie werkeln entsprechend bereits seit einigen Jahren an diversen Anti-Drohnen-Lösungen.
Und dabei scheuen die Schwergewichte Boeing, Lockheed Martin, Raytheon, Thales Group, Israel Aerospace Industries und die United Instrument Manufacturing Company aus Russland weder Kosten noch Mühen.
Derzeit befindet sich etwa ein riesiger EMP (electromagnetic pulse)-Phaser von Raytheon in der Testphase, der einen ganzen Drohnen-Schwarm auf Knopfdruck unbrauchbar machen soll.